Was ist Dermatologie?

Die Dermatologie und Venerologie (D&V) ist eine der ältesten Spezialitäten nebst der Inneren Medizin und der Chirurgie. Sie umfasst die Diagnose, die Behandlung und die Vorbeugung von Erkrankungen der Haut, der hautnahen Schleimhäute sowie der Haare und Nägel. Mit zunehmendem Wissen, hat sie sich von einer rein klinischen Disziplin zu einer Spezialität entwickelt, deren tägliche Praxis durch die wissenschaftliche Medizin bestimmt wird. Die Dermatologie und Venerologie befasst sich mit Bereichen, denen infektiöse, genetisch allergische, auto-immune, onkologische, psychosomatische, verhaltensmentale, etc., Ursachen zu Grunde liegen. Da die Haut einen Schutz gegen diverse Einwirkungen aus der Umwelt darstellt, ist sie häufig physischen, chemischen und vielen weiteren Aggressionen ausgesetzt, die jedoch gleichzeitig erkannt und durch Prävention bekämpft werden können. Viele interne Erkrankungen manifestieren sich an der Haut, und können oft dadurch diagnostiziert werden. Dies erfordert jedoch eine spezielle Ausbildung des Dermatologen in diesem Bereich. Die Haut hat auch im sozio-kulturellen Bereich einen sehr hohen Stellenwert: die Haut ist das Kontakt-Organ im zwischenmenschlichen Bereich. Dadurch handelt es sich bei Hautkrankheiten um eine spezielle Form von Morbidität, die die eigentliche Morbidität überragt.
Dies erklärt die Wichtigkeit von FMH-Spezialisten, die ausgebildet werden, um auch Leistungen in « FMH-Subspezialitäten" der Dermatologie zu erbringen, die den Anforderungen und Ansprüchen der Patienten entsprechen. (klinische Allergologie und Immunologie, Angiologie, Dermatochirurgie, Cryochirurgie, Dermatopathologie und Immunopathologie, Mykologie, Photobiologie und Phototherapie, Andrologie, Proktologie, Radiotherapie).