Per 1. Januar 2018 hat der Bundesrat einen Eingriff in den Ärztetarif TARMED verfügt und will so 470 Millionen Franken einsparen. Einerseits müssen ambulant arbeitende Ärzte ihre Sprechstunden künftig zeitlich beschränken. Auch für die Hautärzte beträgt die Sprechstundenzeit neu maximal 20 Minuten (inkl. Vor- und Nachbereitung). Innert drei Monaten stehen Patienten insgesamt nur 30 Minuten Untersuchungszeit zu. Andererseits wurden verschiedene Tarifpositionen in nicht sachgerechter und nicht betriebswirtschaftlicher Art und Weise gesenkt. Die SGDV lehnt die Verfügung ab, da sie viel Schaden und nicht die geplanten Einsparungen bringt.