Die seitens Bundesrat angekündigten Pläne und neuen Massnahmen, welche in der Schweiz unter anderem Globalbudgets vorschreiben wollen, gaukeln Versicherten Nutzen vor, aber verheimlichen den immensen Schaden, den sie mit sich bringen würden: Die Schweiz würde nachahmen, was in umliegenden Ländern zu Rationierungen und damit zu einer Zweiklassenmedizin geführt hat. Die SGDV lehnt solche Massnahmen entschieden ab. Einseitige Sparmassnahmen schaden allen. Sie wirken nicht effizienzfördernd und kostensenkend, sondern sie verschlechtern den Zugang zu nötigen medizinischen Leistungen. Diese Entwicklung darf die Politik in der Schweiz nicht zulassen. Wichtig sind hingegen Massnahmen zur Qualitätsverbesserung und zur einheitlichen Finanzierung im Gesundheitswesen, damit der Zugang zu guten Gesundheitsleistungen weiterhin allen offen steht.